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Frankreich plant die Einführung der verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellung für Unternehmen ab September 2026, nach einer Verzögerung des ursprünglichen Stichtages im September 2024. Die Reform umfasst ein Dual-Reporting-Modell für B2B-Transaktionen und setzt auf eine zentrale Plattform namens Portail Public de Facturation (PPF).
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Frankreich verschiebt Pflicht zur elektronischen Rechnung auf 2026

Frankreich plant die Einführung der verpflichtenden elektronischen Rechnungsstellung für Unternehmen ab September 2026, nach einer Verzögerung des ursprünglichen Stichtages im September 2024. Die Reform umfasst ein Dual-Reporting-Modell für B2B-Transaktionen und setzt auf eine zentrale Plattform namens Portail Public de Facturation (PPF).

Phasenweise Umsetzung und technische Anforderungen

Die Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung beginnt mit großen Unternehmen, gefolgt von mittelständischen und schließlich kleinen Betrieben. Die Reform erfordert strukturierte Rechnungsformate wie Factur-X, UBL und CII, die über zertifizierte Partnerplattformen (PDPs) oder die PPF übertragen werden müssen. Die Agence pour l'Informatique Financière de l'État (AIFE) betreibt die PPF als zentrale Schaltstelle für den Rechnungsaustausch und die Datenerfassung.

Harmonisierung mit EU-Richtlinien

Frankreichs E-Rechnungsreform ist Teil der EU-Initiative VAT in the Digital Age (ViDA), die bis 2030 eine harmonisierte digitale Meldung in allen Mitgliedstaaten anstrebt. Die französische Steuerbehörde DGFiP führt Pilotprogramme und PDP-Zertifizierungsverfahren durch, um die technische Bereitschaft bis zum September 2026 sicherzustellen.

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